Satzung des Golf-Club Aldruper Heide e.V.

in der Fassung vom 23. März 2015

§ 1 Name

1.
Der Verein führt den Namen
                   Golf-Club Aldruper Heide e.V.

2.

Sitz des Vereins ist Greven. Er ist im Vereins- register des Amtsgerichts Steinfurt eingetra- gen. Der Verein ist rechtsfähig gemäß § 21 BGB.

 

§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

1.

Zweck des Vereins ist die Ausübung und För- derung des Golfsports.

Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die vertragliche Nutzung sowie  die        Erstellung und Unterhaltung einer Golfanlage in Greven - Aldrup - durch Abhalten eines geordneten Spielbetriebs, die Ausrichtung von Wettspielen, die   Förde- rung der Jugend und die Teilnahme an Verbandswettspielen und weitere Maßnahmen zur Förderung des Golfsports.

2.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.
Mittel des Vereins dürfen nur für die sat- zungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Als Mitglied des Vereins kann der Vorstand jede natürliche oder juristische Person auf- nehmen, die einen Antrag auf Aufnahme stellt und bereit ist, den Zweck und die Bestrebun- gen des Vereins zu fördern sowie die Satzung und die sich daraus ergebenden Ordnungen anzuerkennen.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft

1. 
Als Mitglied des Vereins kann der Vorstand
jede natürliche oder juristische Person aufnehmen,
die einen Antrag auf Aufnahme stellt
und bereit ist, den Zweck und die Bestrebungen
des Vereins zu fördern sowie die Satzung
und die sich daraus ergebenden Ordnungen
anzuerkennen.


2.
Der Verein hat folgende Mitglieder:

  1. Ordentliche Mitglieder:
  • aktive, volljährige Mitglieder,
  • jugendliche Mitglieder und Junioren,
  • temporäre Mitglieder,
  • Firmenmitglieder,
  • Ehrenmitglieder,
  1. Passive Mitglieder

3.
a) Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, die Vereinseinrichtungen zu nutzen, am Spielbe- trieb und an Veranstaltungen des Vereins teil- zunehmen (§ 7 der Satzung). Sie haben die Rechte und Pflichten aus §§ 7 und 8 dieser Satzung.

b) Jugendliche Mitglieder haben das 18. Lebens- jahr noch nicht vollendet. Als Junioren gelten Mitglieder bis zum vollendeten 24. Lebensjahr. Bei Erreichen der jeweiligen Altersgrenzen besteht die Mitgliedschaft fort. Es entfallen die Beitragsvergünstigungen mit Ablauf des Jah- res, in dem die jeweilige Altersgrenze erreicht wird.

 

c) Firmenmitgliedschaften können sowohl von Einzelkaufleuten als auch von Personenhan- delsgesellschaften, von allen juristischen Per- sonen und Körperschaften und auch von BGB- Gesellschaften erworben werden. Firmen, die eine Mitgliedschaft im Golfclub erwerben, kön- nen dem Golfclub jährlich eine Person benen- nen, die berechtigt ist, die Vereinseinrichtun- gen zu nutzen und an Veranstaltungen des Golfclubs teilzunehmen.

Die Mitgliedschaftsrechte, mit Ausnahme der Ausübung des Golfsportes und damit verbun- dener Rechte, werden ausschließlich durch die von dem Firmeninhaber genannten Personen ausgeübt.

d) Temporäre Mitglieder haben für die Dauer ihrer Mitgliedschaft alle Rechte aus der ordentlichen Mitgliedschaft. Die Beitragsordnung regelt die Beitragspflicht und Aufnahmegebühren (s. § 6 Abs. 2.).

e) Die Ehrenmitgliedschaft verleiht auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung. Eh- renmitglieder sind ordentliche Mitglieder, auch wenn sie nicht als aktive Mitglieder am Golfbe- trieb teilnehmen.

f) Passive Mitglieder können solche Personen sein, die nicht aktiv am Spielbetrieb teilneh- men. Sie haben auf der Golfanlage des Ver- eins keine Spielberechtigung, auch nicht auf der Driving-Range (s. § 5.2 Abs. 2).

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1.
Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod des Mitglieds bzw. bei Firmenmit- gliedern mit der Auflösung der Firma.

b) bei Austritt des Mitglieds,

c) durch Ausschluss des Mitglieds aus dem Ver- ein.

2.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Austritts- erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Erklä- rung ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zu- lässig. Wird der Austritt nicht spätestens zum

30. September eines Jahres schriftlich dem Vorstand angezeigt (Kündigung), so enden Mitgliedschaft und Beitragspflicht erst am Ende des Folgejahres.

Das Gleiche gilt, wenn ein aktives Mitglied seinen Status aufgeben und in eine passive Mitgliedschaft umwandeln möchte.

3.
a) Der Vorstand kann ein Mitglied aus dem Ver- ein ausschließen, wenn dem Mitglied eine strafbare oder eine grob unehrenhafte Hand- lung vorzuwerfen ist, die den Verein in seinem öffentlichen Ansehen erheblich belastet. Ein Ausschlussgrund liegt auch vor

  • wenn ein Mitglied trotz zweimaliger schriftli cher Mahnung seine Pflichten nicht erfüllt, insbesondere seine Beiträge nicht bezahlt hat,
  • wenn grob gegen Bestimmungen der Spiel ordnung oder gegen die Etikette verstoßen wurde. In geeigneten Fällen kann der Vorstand als mildere Maßnahme einen Aus schluss auf Zeit oder einen zeitlich befristeten Ausschluss vom Spielbetrieb beschließen.

b) Zuvor ist dem Mitglied eine angemessene Frist zur Erklärung .und Gelegenheit zur persönli- chen oder schriftlichen .Stellungnahme zu geben.

c) Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von der Erfüllung der noch bestehenden Ver- pflichtungen gegenüber dem Verein. Rechte am Vereinsvermögen sowie alle weiteren Rechte eines Vereinsmitglieds erlöschen mit der Beendigung der Mitgliedschaft.

 

§ 6 Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge, Umlagen

 

1.
Mit der Aufnahme in den Verein ist ein Auf- nahmebeitrag und eine Investitionsumlage zu entrichten. Die Höhe des Aufnahmebeitrages und der Investitionsumlage, die bei oder an- lässlich des Erwerbs der Mitgliedschaft zu zahlen ist, wird durch den Vorstand in einer Beitragsordnung festgesetzt. Der Mitglieder- versammlung ist in der jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung die jeweils geltende Beitragsordnung bekannt zu machen.

2.
Für den Erwerb einer temporären Mitglied- schaft kann der Vorstand beschließen, dass die Aufnahmegebühr und die Investitionsumla- ge gegen Zahlung eines erhöhten Jahresbei- trages zeitlich befristet entfallen.

Der Vorstand kann in der Beitragsordnung für den Übergang einer befristeten Mitgliedschaft in eine unbefristete Mitgliedschaft eine Rege- lung treffen, nach welcher die Aufnahmege- bühr und/oder die Investitionsumlage je nach Dauer der befristeten Mitgliedschaft nur ver- mindert nachzuzahlen ist.

3.
Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leis- ten. Der Vorstand regelt die Beitragshöhe für die verschiedenen Arten der Mitgliedschaften in der Beitragsordnung, auch für Gäste (Greenfee).

Die Jahresbeiträge werden ausnahmslos zwei Wochen nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Beiträge werden im Lastschriftverfahren erho- ben. Jedes Mitglied soll dem Verein eine ent- sprechende Ermächtigung erteilen. Kommt ein Mitglied mit der Zahlung des geschuldeten Jahresbeitrages in Verzug, entfällt die Befugnis zur Ausübung der Mitgliedschaftsrechte, ins- besondere zur Ausübung des Stimmrechts in der Mitgliederversammlung und des Spiel- rechts auf der Anlage für die Dauer des Verzu- ges. Es entfällt aber nicht die Zahlungspflicht.

4.
Die Erhebung etwaiger irn Interesse des Ver- eins notwendiger Umlagen und deren Höhe kann der Vorstand beschließen, soweit sie innerhalb eines Jahres die Hälfte des Jahres- beitrages nicht übersteigt.

§ 7 Rechte der Mitglieder

Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Stimmrechts und Antrags- und Diskussions- rechts in der Mitgliederversammlung teilzu- nehmen.

Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen der Satzung und satzungsgemäß ergangener Beschlüsse, die Vereinseinrich- tungen zu nutzen, am Spielbetrieb und allen Veranstaltungen des Clubs teilzunehmen und Gäste einzuführen.

§ 8 Pflichten der Mitglieder

1.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung und die Ordnungen, die sich aus der Satzung ergeben, sowie gegebenenfalls notwendige Anordnungen des Vorstandes oder eines Be- auftragten im Interesse eines geordneten Spielbetriebes und Clublebens zu befolgen.

2.
Die strenge Befolgung der Golfregeln und der Golfetikette ist Voraussetzung für einen ord- nungsgemäßen Spielbetrieb. Sie sind von allen Mitgliedern sorgfältig einzuhalten und zu be- achten.

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Gesamtvorstand.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

1.
Die Tagesordnung der jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung hat folgende Punkte zu enthalten:

a) Entgegennahme der Vorstandsberichte;
b) Beschlussfassung über den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr;
c) Bericht der Kassenprüfer;
d) Entlastung der Vorstandsmitglieder;
e) Wahl der Vorstandsmitglieder;
f) Wahl des Ehrenrates;
g) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung;
h) Beschlussfassung über sonstige Anträge, die der Vorstand ihr zur Entscheidung vorlegt;
i) Verleihung der Ehrenmitgliedschaft auf Vor- schlag des Vorstandes.

2.
Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich innerhalb der ersten 5 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres einberufen. Sie ist vom Vor- sitzenden des Vorstandes, im Verhinderungs- falle von dessen Vertreter, unter Einhaltung einer Einladungsfrist von drei Wochen durch persönliche Einladung mittels einfachem Brief an die letztbekannte Anschrift der Mitglieder einzuberufen. Die einheitliche Einladung von Familienangehörigen, die dem Verein eine gemeinsame Anschrift mitgeteilt haben, ist zulässig. Die Einladung kann durch E-Mail erfolgen an Mitglieder, die dem Golfclub ihre E- Mail-Anschrift mitgeteilt haben.

3.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es der Vereinszweck erfordert oder wenn mindestens ein Fünftel der ordentlichen Mitglieder einen entsprechenden schriftlich begründeten Antrag beim Vorstand stellt.

4.
Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesord- nung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsände- rung müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift schriftlich im Wort- laut mitgeteilt werden.

5.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Wo- che vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versamm- lungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederver- sammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederver- sammlung gestellt werden, beschließt die Mit- gliederversammlung. Zur Annahme des An- trags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die die Änderung der Satzung betreffen oder sonst Grundlagenentscheidungen darstellen, können nicht in der Mitgliederversammlung gestellt werden.

6.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Zehntel aller ordentlichen Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Be- schlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitglie- derversammlung mit unveränderter, nicht er- weiterungsfähiger Tagesordnung einzuberu- fen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hie- rauf ist in der Einladung hinzuweisen.

7.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt.

Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel erforderlich. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen er- halten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meis- ten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt.

Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen öffentlich. Wahlen erfolgen geheim, wenn ein Fünftel der anwesenden stimmbe- rechtigten Mitglieder dies verlangt.

8.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversamm- lung ist ein Beschlussprotokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Der Vorstand des Vereins ist ermächtigt, Sat- zungsänderungen zu beschließen, die die Gemeinnützigkeit betreffen. Solche Satzungs- änderungen sind durch die nächste Mitglieder- versammlung zu bestätigen.

9.
Der Vorstand kann einen Geschäftsführer be- stellen.

10.
Die Tätigkeit-das Vorstandes ist ehrenamtlich. Die Mitglieder des Vorstandes haften bei Aus- führung ihrer Vorstandsaufgaben dem Verein gegenüber nur bei Vorsatz oder grober Fahr- lässigkeit.

§ 11 Vorstand

1.
Der Vorstand besteht aus 6 Personen:

  1. Präsident
  2. Vizepräsident
  3. Schatzmeister
  4. Spielführer
  5. Platz- und Hauswart
  6. Jugendwart
2.
Der Verein wird gerichtlich und außergericht- lich durch den Präsidenten allein oder durch den Vizepräsidenten jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertreten.

3.
Der Vorstand leitet den Verein und ist für die Erledigung aller laufenden Geschäfte zustän- dig.

4.
Bei Stimmengleichheit innerhalb des Vorstan- des entscheidet die Stimme des Präsidenten.

5.
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Während der laufenden Amts- zeit können sie nur aus wichtigem Grund ab- gewählt werden. Jedoch kann jedes Vor- standsmitglied während der laufenden Wahlpe- riode sein Amt niederlegen. Es ist dann in der nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatz- mitglied zu wählen für die Dauer der restlichen Wahlperiode. Wiederwahl ist zulässig.

6.
Vorstandsmitglieder verlieren ihr Amt, wenn sie aus dem Verein ausscheiden.

7.
Die Vorstandsmitglieder sind in getrennten Wahlgängen zu wählen. Die Mitgliederver- sammlung kann auf Antrag beschließen, dass der Vorstand „en bloc" gewählt wird.

Als Vorstandsmitglieder können nur natürliche Personen gewählt werden, die Vereinsmitglie- der sind.

§ 12 Schatzmeister

1.
Der Schatzmeister besorgt die Geldgeschäfte des Vereins. Er verwaltet die Kasse und hat für eine ordnungsgemäße Buchführung Sorge zu tragen. Er ist befugt, Gebühren und Beiträge einzuziehen. Der Mitgliederversammlung er- stattet er einen Rechnungsbericht sowie einen Haushaltsvoranschlag für das laufende Ver- einsjahr. Der Vorstand kann ihm als Schatz- meister für seine Tätigkeit besondere, jeweils in einem Protokoll festzulegende Vollmachten erteilen.

2.
Er ist zur Entgegennahme von Zahlungen für den Verein befugt. Zahlungen des Vereins darf er nur mit Gegenzeichnung durch ein anderes Vorstandsmitglied leisten, es sei denn, der Vorstand hat besondere Vollmacht erteilt.

§ 13 Spielführer und Spielausschuss

1.
Der Spielführer ist zuständig für den gesamten Spielbetrieb. Ihm steht der Spielausschuss zur Seite, dessen Vorsitzender er ist. Er kann einzelne Aufgaben an Mitglieder des Spielaus- schusses delegieren.

2.
Der Spielausschuss besteht aus dem Spiel- führer und weiteren Mitgliedern, die auf Vor- schlag des Spielführers vom Vorstand bestellt werden.

Der vereinsinterne Spielbetrieb für die Jugend- lichen obliegt dem Jugendwart und ist mit dem Spielführer abzustimmen.

§ 14 Platz- und Hauswart

Als Platzwart ist er für die Pflege und Unterhal- tung und Gestaltung des Golfplatzes verant- wortlich. Es wird ein Platzausschuss gebildet. Mitglieder des Platzausschusses sind der Platzwart und weitere Personen, die auf Vor- schlag des Platzwartes vom Vorstand bestellt werden.

Als Hauswart ist er für die Pflege und Unterhal- tung des Clubhauses und seiner Nebengebäu- de und für die Angelegenheiten der Bewirt- schaftung verantwortlich.

§15 Rechnungsprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt jährlich zwei Kassenprüfer für 2 Geschäftsjahre. Die Kas- senprüfer haben die Rechnungslegung des Vereins einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und der Mitgliederversammlung hier- über zu berichten.

§ 16 Ehrenrat

1.
Der Ehrenrat hat Beratungs- und Schlich- tungsaufgaben. Er kann angerufen werden, wenn gegen Vereinsinteressen, insbesondere gegen Bestimmungen dieser Satzung, gegen die Bestimmungen der Spielordnung und ge- gen die Etikette verstoßen wurde oder bei Konflikten zwischen Mitgliedern, wenn der Vereinsfriede gefährdet erscheint.

Der Ehrenrat wird durch den Präsidenten des Vereins oder seinen Stellvertreter angerufen. Er kann auch durch Mitglieder des Vereins in Konfliktfällen angerufen werden. Die Anrufung erfolgt über den Vorstand und hat in allen Fäl- len schriftlich zu erfolgen.

Der Ehrenrat kann, wenn er angerufen ist, einen Schlichtungsvorschlag unterbreiten und diesen mit den Beteiligten zur Beilegung des Konfliktes verhandeln. Der Ehrenrat kann dem Vorstand einen Regelungsvorschlag un- terbreiten oder die Verhängung einer Maß- nahme für den konkreten Fall empfehlen.

Der Ehrenrat seinerseits kann von sich aus Anregungen an den Vorstand richten, wenn Veranlassung besteht, Konfliktsituationen vor- zubeugen.

Des Weiteren kann der Ehrenrat Anregungen zur Ernennung von Ehrenmitgliedern oder zu anderen Ehrungen von Mitgliedern ausspre- chen.

2.
Der Ehrenrat wird von der Mitgliederversamm- lung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Er besteht aus mindestens zwei und höchstens drei Mitgliedern, die nicht dem Vorstand des Vereins angehören dürfen.

§ 17 Sonstige Ausschüsse

Der Vorstand kann im Bedarfsfall aus dem Kreise der Vereinsmitglieder Ausschüsse bil- den zur selbständigen Regelung und Durch- führung konkreter Projekte oder Veranstaltun- gen. Solche Ausschüsse sind nur befristet tätig. Ihnen soll mindestens ein Mitglied des Vorstands angehören.

§ 18 Datenschutz

1.
Mit der Aufnahme eines Mitglieds nimmt der Verein die im Aufnahmeantrag enthaltenen persönlichen Daten auf. Die Datenverarbeitung erfolgt im Rahmen des Vereinszwecks nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutz- gesetzes. Die Datenverarbeitung umfasst die allgemeine Mitgliederverwaltung, insbesondere die Abwicklung des Zahlungsverkehrs und des Spielbetriebes sowie die Bestellung des DGV- Ausweises und die Meldung der Namen, der Mitgliedsnummer, der Vorgabe und der vorga- benwirksamen Spielergebnisse an den DGV. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatori- sche Maßnahmen von der unberechtigten Kenntnisnahme Dritter geschützt.

2.
Der Verein veröffentlicht Start- und Ergebnislis- ten sowie die Vorgaben seiner Mitglieder durch Aushang. Vorgaben, Start-und Ergebnislisten werden auch in elektronischen Medien veröf- fentlicht, wobei der Zugang zur Startliste durch geeignete Beschränkungen (nur für Clubmit- glieder) geschützt ist.

§ 19 Haftung des Vereins gegenüber Mitgliedern

Der Verein haftet nicht für Personen- oder Sachschäden oder Verluste, die Mitglieder im Zusammenhang mit der Ausübung des Golf- sports, bei Benutzung von Anlagen oder Ein- richtungen des Vereins oder bei Vereinsveran- staltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungen ge- deckt sind. Haftung wegen Vorsatz (§ 276 Abs. 3 BGB) bleibt unberührt.

§ 20 Auflösung des Vereins

1.
Der Beschluss über die Auflösung des Vereins ist einer Mitgliederversammlung vorbehalten, in der dreiviertel aller Mitglieder anwesend sind. Der Beschluss bedarf der Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Mitglieder. Ist diese Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann frühestens 3 Wochen, höchstens 2 Monate später, eine erneute Mitgliederver- sammlung stattfinden, die mit dreiviertel Mehr- heit der anwesenden Mitglieder verbindlich beschließt.

2.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwe- cke fällt das Vereinsvermögen an: Deutscher Golf Verband e.V., der es unmittelbar und aus- schließlich für satzungsgemäße, gemeinnützi- ge Zwecke (Förderung des Golfsports) zu ver- wenden hat.